Congresso
Le colloque bisannuel est généralement structuré autour d'un thème de recherche d'actualité d'intérêt particulier pour la communauté des géomorphologues suisses. Les membres y présentent leurs activités de recherche en cours, et une excursion de terrain est organisée. Le colloque est également ouvert aux géomorphologues venant d’autres pays.
Understanding landscape changes
Die diesjährige Konferenz der Schweizerischen Geomorphologischen Gesellschaft (SGmG) fand vom 3. bis 5. September in Zernez, Graubünden, statt. Unter dem Thema «Understanding landscape changes» wurden verschiedene geomorphologische Prozessbereiche und deren Veränderungen beleuchtet. Organisiert wurde die Tagung durch die Universität Zürich (Isabelle Gärtner-Roer), mit Unterstützung durch das Sekretariat der SGmG und den Schweizerischen Nationalpark. Es kamen 30 WissenschafterInnen zusammen, die den intensiven Austausch sehr genossen. Die Zusammenkunft bot einen öffentlichen Vortrag, einen Symposiumstag mit Vorträgen und Posterpräsentationen, sowie eine Feldexkursion.
Die Tagung wurde am 3. September feierlich mit einem öffentlichen Vortrag im Nationalparkzentrum eröffnet. Stefanie Gubler (SCNAT) und Samuel Wiesman (SNP) referierten zum Thema: «Von Pionierarbeit zu neuen Technologien: über 100 Jahre Forschung an Blockgletschern im Schweizerischen Nationalpark». Die Blockgletscher waren das Fokusthema an diesem Abend, denn es wurde endlich gefeiert, dass die Engadiner Blockgletscher von der IUGS (International Union of Geological Sciences) als «geological heritage site» ausgezeichnet wurden. Die offizielle Urkunde wurde von der Universität Zürich an Ruedi Haller, den Direktor des Nationalparks, übergeben, da hier der Grundstein der Blockgletscherforschung gelegt wurde. Der Vortrag wurde auch von der breiten Öffentlichkeit mit Interesse angenommen; trotz der begonnenen Jagdsaison fanden sich ca. 60 Personen ein. Am anschliessenden Apéro fand ein lebendiger Austausch statt.
Der nächste Tag war ganz dem wissenschaftlichen Austausch gewidmet. Ein Schwerpunktthema war dabei die Veränderung der Kryosphäre mit neuen Studien zum Gletscherrückgang und den Prozessen in Gletschervorfeldern, sowie zur Verbreitung und Dynamik von Blockgletschern. Mit acht Vorträgen und sechs Posterpräsentationen war viel Zeit für die Diskussion der angewandten Methoden oder zu den vorgestellten Ergebnissen. Die hauptsächlich jungen Forschenden (Masterstudierende und Doktorierende), deren Teilnahme uns sehr gefreut hat, konnten somit maximal profitieren. Der Tag wurde mit einem feinen Znacht gemeinsam beendet.
Am dritten Tag trafen sich alle Teilnehmer zu einer Exkursion im Val Muragl, oberhalb Pontresinas, geleitet durch Isabelle Gärtner-Roer (UZH) und Alexander Bast (SLF). Neben einer allgemeinen Einführung, ging es vor allem um die Permafrostverbreitung und die Dynamik des Muragl Blockgletschers (PERMOS Standort). Dabei wurden verschiedene – feld- oder fernerkundungsbasierte - Erfassungsmethoden vorgestellt. Ursprünglich war geplant die Wanderung bis nach Pontresina fortzusetzen und den eindrücklichen Lawinen/Murgangverbau zu besichtigen, aber leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei starkem Schneefall haben wir die Exkursion mit einem Kaffee im Bistro an der Bergstation Muragl ausklingen lassen.
Moving Mountains: des montagnes en transition
La Société Suisse de Géomorphologie a organisé son colloque bisannuel du 6 au 8 septembre 2023 au Châble, dans le Val de Bagnes (VS). Cette rencontre, intitulée Moving Mountains: des montagnes en transition, s’est déroulée en trois temps.
Une soirée pour le grand public s’est tenue le 6 septembre, avec une conférence donnée par le prof. Stuart Lane (Uni Lausanne) et intitulée : Le Val de Bagnes face au recul des glaciers : quel avenir? Co-organisée par la SSGm, le CIRM, La Murithienne et le Musée de Bagnes, la soirée a rencontré un vif succès, avec la participation d’environ 120 personnes.
Le lendemain a eu lieu le colloque scientifique, qui a réuni 47 chercheuses et chercheurs en provenance de Suisse, de France et d’Italie. 17 présentations orales et 18 posters ont été présentés à cette occasion. Le nombre élevé de jeunes chercheurs (doctorants et étudiants de Master) nous a particulièrement réjouis.
Enfin, le troisième jour, plus de 30 participants se sont rendus dans la région du Mont Fort (3'330 m a.s.l.), pour une excursion guidée par Christophe Lambiel (Uni Lausanne) et Simon Martin (Bureau Relief) sur les thématiques glaciaires (évolution récente du glacier de Tortin, bilan de masse) et périglaciaires (site PERMOS du Col des Gentianes, caractérisation du permafrost au sommet du Mont Fort, instabilités de versant) ainsi que leur médiation auprès du grand public.





